Die Situation nach der Mubahalah

Jetzt wo einige Nusra Symphatisanten wieder die „Mubahalah“ erwähnen, würde ich euch mal empfehlen den Artikel im Dabiq2 Magazin darüber zu lesen:

https://ia700800.us.archive.org/1/items/DieFlutDerMubahala_201504/Die%20Flut%20der%20Mubahala.pdf

Nach dieser Mubāhalah, ist schnell eine Anzahl von Sachverhalten ans Licht gekommen.

Als erstes behauptet al-Šāmī aus seinen Geschichten, dass der Islāmische Staat Allāhs Šarīʿah ablehnte, doch dies wurde als Er/ndung und Fälschung aufgedeckt.

Insbesondere die Behauptung, dass der Islāmische Staat, al-Ẓawāhirī gefragt hätte ihn als Vermittler zwischen dem Islāmischen Staat und den Ǧulānī Rebellen einzusetzen.

Allāh veranlasste al-Ẓawāhirī die Behauptung von al-Šāmī in seiner Rede zu verneinen. Das traurige dabei war aber, dass seine Verneinung und Rede selbst weit entfernt von der Realität war. Zweitens, viele von den Hauptalliierten der Ǧulānī Front speziell, die so genannte Ǧayš-ul-Muǧāhidīn und die Islāmische Front haben sich schnell entblößt und die Realität ihres wahren Glaubens und ihrer Methodik kam an die Öffentlichkeit.

Am 18. März 2014 veröffentlichte die Ǧayš-ul-Muǧāhidīn ein Statement, dass der Ḥiǧāb eine persönliche Freiheit sei!

Einen Monat später paradierten sie beim Empfang der vorübergehenden Regierung der Syrischen Nationalen Koalition von Asʾad alMuṣṭāfā!

Erinnert euch an die Rede über den Glauben und Manhaǧ die al-Šāmī in seinem Vortrag die „Richtigen“ erwähnte und darin behauptete das die Ǧulānī Front sie besser versteht als der Islāmische Staat, da sie zwischen der Ǧulānī Front und der Ǧayš-ul-Muǧāhidīn eine enge Beziehung haben!

Al-Šāmī sagte: „Ich mache Mubāhalah und sage das ihr die Leute an ihrem Glauben prüft. Der Beweis dafür ist, das ihr Bedingungen setzt, um Šayḫ al-Muḥaysinī Initiative zu akzeptieren. Dies ist allgemein eine Form der Überprüfung des Glaubens der Menschen, nicht alle Leute, eher die besten Menschen. Ich meine die Muǧāhidīn inklusive die verschiedenen Muǧāhidin Gruppen wie die Islāmische Front, Ǧayš-ul-Muǧāhidīn und andere.“ (Aus der Rede „Mubāhalah“)

Al-Šāmī sagte auch: „Die Kampfhandlungen welche in der Schlacht zwischen der Gruppe Daulah auf einer Seite und denjenigen welche mit Ǧarbā und Idrīs (zwei Führer des Syrischen Nationalrat) auf der anderen Seite stehen, ist weit von der Wahrheit entfernt. Jene welche die größte Bürde im Kampf gegen die Gruppe Daulah im Norden tragen, ist die Islāmische Front und die Ǧayš-ul-Muǧāhidīn. (…) Als die Islāmische Front und die Ǧayš-ul-Muǧāhidīn die zwei bedeutenden Gruppen im Kampf gegen die Gruppe Daulah planten, entsprach uns das nicht, dass sie in die Abtrünnigkeit gefallen sind. Wir kennen ihren Zustand besser als die Gruppe Daulah, da wir ihnen sehr nahe stehen“

Aus der Rede „Wa Lau Annahum Faʿalū Mā Yūʿaḏūna bihi Lakāna Ḫayran lahum“.

Die Islāmische Front hat zahlreiche Statements veröffentlicht indem sie die arabischen Tawāghīt als „Freunde Syriens“ betiteln. Sie erneuerten ihr Bekenntnis, dass sie ohne Ausnahme alle religiösen Sekten respektieren, welches die Nuṣayrīyah, die ʿIsmāilīyah, die Yazidīyah und die Drusen mit einschließen.

Als die Säkularisten bzw. die „Islāmisten“ der Türkei die letzte Wahl gewonnen haben, gratulierten die Führer der Islāmischen Front dem Säkularisten Erdogan zum Wahlsieg, um ihre Abtrünnigkeit noch mal zu erneuern. Abschließend, veröffentlichten sie ein Dokument mit dem Titel „Mīṯāq al-Šarāf al-Ṯaurī – Der Revolutionäre Bund der Ehre“, welches sie und zahlreiche andere Gruppen inklusive der Ǧayš-ul-Muǧāhidīn unterschrieben.

Der Bund liest sich wie eine säkularistische Erklärung mit Bekenntnissen zu einem freien Islām.

Es führte daszu das einige der größten Unterstützer der Islāmischen Front, den sogenannten „Theoretiker“, sich vom Bund lossagen und die Führung der Islāmischen Front au+ordern einen Widerruf zu veröffentlichen.

Schlimmer noch, die Ǧulānī Front machte Bündnisse mit säkularistischen Parteien, zum Beispiel mit dem Militärrat welcher zum Militärgeneralstab des Syrischen Nationalrat gehört, diese Bündnisse wurden insbesondre in der östlichen Region gemacht. Nachdem Finalen Zusammenbruch von Mišmiš (17), begann die größte Allianz von der Ǧulānī Front öffentlich ihre Linie fortzuführen, indem sie den Syrischen Nationalrat und die „Freunde Syriens“ auffordern sie zu bewaffnen und sie gegen den Krieg des Islāmischen Staates zu unterstützen!

Während dieser Zeit, wurde Filmmaterial von al-Ḥarārī dem obersten ŠarīahBeauftragten von der Ǧulānī Front veröffentlicht.

In diesem Video behauptete er der Gründer von Ǧabhat-un-Nuṣrah und der meist gesuchteste Mann Amerikas zu sein! Seine Worte waren voller Riyaʾ, Nifāq und Idiotie. Ein ehemaliger Gefangener des Islāmischen Staates (von Ǧabhat-un-Nuṣrah) wurde entlassen, welcher dann bezeugte das al-Harārī ihn genötigt hatte, eine Anprangerung gegen dem Islāmischen Staat aufzunehmen (18), indem er die Ṣaḥwāt im Irak und ihren Führer Ibrāhīm al-Šumarī fragte, sie beim Kampf gegen den Islāmischen Staat zu unterstützen und zu koordinieren.

Dieses Zeugnis wurde dadurch gestärkt das al- Ḥarārī sich auf Twitter bei den Leuten des Irak entschuldigte, und sagte, dass er falsch lag die verräterischen abtrünnigen Parteien der Ṣaḥwat als solche zu betiteln. Zusätzlich zu all dem, sind all die Wörter der Ǧulānī Führungsebene gefüllt mit impliziten und indirekten Verleumdungen gegen Abū ʿUmar al-Baġdādī und Abū Ḥamzah al-Muhaǧir, da niemand die Ṣaḥwāt in Irak bekämpfte außer der Islāmische Staat unter der Führung dieser zwei Männer.

Wobei diese zwei Männer und der Staat den sie etablierten von Šayḫ Usāmah Ibn Lādin raḥimahu-llāhu sowie dem Rest der früheren al-Qāʿidah Führung gelobt wurden.

Des weiteren zogen sich die Ṣaḥwāt und ihre Ǧaulānī Alliierten aus großen Gebieten in Ḥalab, Ḥomṣ, Dimašq und Laḏiqīyah zurück. Die selben Ṣaḥwāt haben vor Monaten damit geprallt, dass sie die Gefangenen vom Zentralgefängnis in Ḥalab befreit haben, welches jetzt nicht mehr unter deren Belagerung steht.

Sie haben wichtigtuerisch damit geprahlt die Grenzstadt von Kaṣab zu übernehmen, aus der sie sich ebenso wieder zurückziehen mussten. Und sie verleumden den Islāmischen Staat mit oberflächlichen Erfolgen der Ṣaḥwah und nichts außer die Berichte der katarischen- und saudischen Medien wurden dafür als Beweis verwendet, dass die Ṣaḥwah die einzige Einheit sei, die gegen die Nuṣayrīyah Krieg führt.

Darüber hinaus, verhält sich die Ǧulānī Front mehr und mehr wie ein Bande ohne eine zentrale Führung. Auch wenn der Mann welcher behauptet ihr oberster Führer (al-Ẓawāhirī) zu sein, befiehlt jegliche menschlichen Attentate gegen die Muslime zu stoppen, haben sie diese Taktik trotz des Befehls fortgesetzt, selbst wenn ihre Gegner sie längst verlassen haben, wie es in Albū Kamāl vorkam.

In der Ankündigung das sie Mišmiš gebildet haben, wurde erklärt das nach einigen Monaten die Teile von Mišmiš (19) in diese neue Einheit übergehen werde.

Regelmäßig, sind Berichte von lokalen Führern der Ǧulānī Front zu hören, dass sie Allianzen mit Säkularisten und von den Saudis unterstützten Gruppen eingehen und das in anderen Regionen andere lokale Führer sich aus solchen Allianzen zurückgezogen haben ohne das eine einheitliche Entscheidung getroffen wurde, als ob der Kopf ihrer zentralen Führung abgetrennt wurde.

Die meist eklatanten Widersprüche erschienen erst als sie die Positionen annahmen für welche sie vorher den Islāmischen Staat kritisierten, inklusive die Position bewaffnete Gegner anzugreifen welche sich wie Verbrecher verhalten und den Besitz der Muslime plündern und in Erklärungen die militärischen- und politischen Organisationen die direkt oder indirekt zu der nationalen Opposition gehören, so wie auch die „Šarʿī“ Kommisionen tadeln.

Dies sind Dinge die sich vor einer langen Zeit beim Islāmische Staat ereigneten, während man von der Ǧulānī Front bloßgestellt wurde, dass der Islāmische Staat die Richtung der Revolution und den Ǧihād ändern würde, welches nach ihrer Auffassung nur gegen die Nuṣayrīyah geführt werden sollte.

Im Vergleich, trotz des ökonomischen, militärischen, politischen und medialen Krieg und ungeachtet davon das alle verschiedene Parteien sich gegen den Islāmischen Staat vereint haben, von der neuen al-Qāʿidah Führungsebene in Ḫurāsān, über den Ṣafawīs in Tehran und allen Kreuzzüglern bis nach Washington, marschiert der Islāmische Staat von Sieg zu Sieg.

Er befreite die komplette östliche Region Syriens von den Ṣaḥwāt.

Er befreite die Wilāyāt von Nīnawā, al-Anbār und ebenso riesige Gebiete von anderen Wilāyāt.

Er verursachte, dass die Ṣafawī Armee sich auflöste, verzog und untertauchte.

Er tötete Rāfidah zu Tausenden. Er hielt sein Versprechen ein und zerstörte jene Grenzen die Irak und Šām trennten. Seine Anzahl steigt weiter an.

Er rief die Ḫilāfah aus und Leute in Algerien, Sudan, Indonesien, den Philippinen, Waziristan und anderen Orten haben angefangen den Treueid zu geben.

All dies ist von Allāh alleine, der Islāmische Staat würde nichts sein, wenn man ihm sich selbst überlässt. Und jetzt inszenieren die Ṣaḥwah Alliierten das die Teilung für die Ummah besser ist (als die Einheit), da es keine geeignete politische Aspiration für den Islām gibt! Wallāh-ul-Muṣṭaʿān

 

(17) Die „Šūrā“ Zusammenkunft der östlichen Region

(18) welche von der Ǧulānī Front veröffentlicht wurde

(19) bezieht sich auf die Ǧulānī Front die sich in Wilāyat-ul-Ḫayr befindet

Quelle und ganzer Artikel:  https://ia700800.us.archive.org/1/items/DieFlutDerMubahala_201504/Die%20Flut%20der%20Mubahala.pdf

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